Achtsamkeits- Meditation I


Achtsamkeitsmeditation über diese zwei Welten

 

Beitrag: lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu

Sanskrit:

लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु

Mögen alle Lebewesen überall frei und glücklich sein und mögen meine Gedanken, Worte und Handlungen auf bestmögliche Weise dazu beitragen.“

Mögen alle (samastah) – Welten (lokah) – voll Wohlergehen (sukhinah) – werden (bhavantu).

 

Es gab diese zwei Welten.

Diese zwei Welten die an jener Uhrzeit an jenen Tag an jenem Jahr an jenem Jahrhundert und an jenem Jahrtausend genau in der gleichen Zeit präsent waren. Schicksal?

 

Diese zwei Welten.

Wie kann ich Sie beschreiben ohne Dir Deines zu nehmen,

ohne über Dir zu stehen.

Diese zwei Welten.

Weder im Tod noch im Leben.

Ich könnte probieren dir diese zwei Welten zu zeigen

Doch du siehst es nicht,

Mit geschlossen Augen fühlst du nicht.

Somit machst du dich auf lange Reise, studierst das Weise

Doch ein wahrer Weise ist geboren ohne zu wissen.

Du fühlst dich weiter leer und voller Wissen.

Wie schade, dass ich es dir nur kann beschreiben.

Wie traurig es mich macht, wenn Menschen Leiden.

Wie traurig es mich macht, wenn ich all dieses Leid spüre,

dir in die Augen sehe und doch nichts fühle.

 

Wie schön die Sonne sich spiegelt im tiefsten Innern, das Meeresrauschen am Horizont alle Schmerzen lindert.

Wie schön das Lachen eines Kindes ist, wie viel Kraft es den Menschen gibt.

Wie glücklich ein Herz schlägt, wärmt und Liebe gibt.

Wie es verzeiht und wieder lacht, wie es Wunden heilt und gesund macht.

Wie es ohne Macht und ohne Gier, gelangt an das höchste Gut.

Nur Mut, mit Mitgefühl und Achtsamkeit- bist Du es!

 

Ach großer Schüler hast du verstanden was ich dir sage?

Oder hast du deine Augen noch nicht geöffnet?

Dann lass mich nochmal dir erklären in deiner Sprache, die ich dir so dargelegt habe, dass du verstehst und weiter lehrst die Schätze.

Sehe,

dass dein eigenes Glück und Wohlbefinden davon abhängig ist, das Glück Anderer zu verfolgen.

Auch jegliche Form von Freiheit kann nicht entstehen, wenn du anderen Lebewesen ihrer Freiheit nimmst. Sei es auch nur eine kleine Einschränkung ihres Wesens.

 

Und wenn du meinen Rat nicht befolgst, oh großer Schüler

Vergiss nicht!

Was du in den Raum wirfst wird unweigerlich zum Ursprung zurückfinden.

Also sei achtsam indem, was du sagst, denkst und tust.

– Kadesha –

 

Weitere Achtsamkeitsmeditation findest du unter http://yogakadesha.com/bewusst-leben/